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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands | München

 

 

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Klosters des hl. Hiob von Počaev | München-Obermenzing

 

 

 

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Orthodoxes Christentum im Internet

 

 

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Der Bote 1-2014

 

 

 

 

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Richtigstellung

Zum Artikels"Ordensschwestern wollen neue Kirche" vom 12. Januar 2017 in der Süddeutschen Zeitung

Der Artikel enthält zwei spekulative Aussagen, die unserer Meinung nach bestehende Vorurteile gegen die Russische Orthodoxe Kirche bedienen und dem man gerade in der heutigen Zeit entgegentreten sollte, wo das Christentum im Allgemeinen wenig Verteidigung findet.

Da zudem Menschen im Westen oft auch nicht mehr wissen, dass die Mitgleider der orthodoxen Kirche, egal ob sie etwa zur griechischen, serbischen oder russischen Kirche gehören, Christen sind, ist es um so wichtiger, bestimmte Darstellungen in oben genanntem Artikel, die zu Missverständnissen führen können, in einer Richtigstellung zu erläutern.

So heißt es z.B.:

"Dazu müssten sie allerdings das bisher gepachtete Grundstück in Buchendorf kaufen. Im Internet haben sie dazu einen Spendenaufruf für das Projekt "Blago" geworben. Damals hatten sie noch kalkuliert, dass sie allein für den Grundstückskauf etwa sieben Millionen Euro aufbringen. Dieser Aufruf ist mittlerweislen von der Homepage des Klosters verschwunden, ebenso wie die Beispielfotos von einigen Kirchen, die mit Erläuterungen in kyrillischer Schrift versehen waren."

In nämlichem Artikel klingt das alles mysteriös, obwohl es daran nichts geheimnisvolles gibt. Im Laufe der Planung wurde ein anderer Architekt involviert - seine Arbeit hat die Pläne verändert und das war auch der Grund, weshalb man die alten Darstellungen aus dem Internet entfernt hat.

"Die Ordensschwestern scheinen großzügige Gönner zu haben. Ihr Refugium in Buchendorf haben sie mit viel Aufwand und Liebe zum Detail herrichten lassen. Ein Kirchenneubau dürfte auch nicht ganz billig sein."

Voranzustellen wäre die Tatsache, dass sich die orthodoxen Kirchen in Deutschland nicht aus den Töpfen der erhobenen Kirchensteuern in Deutschland finanzieren, sondern allein aus den Spenden der Gläubigen, die sowohl in der Höhe, als auch überhaupt freiwillig sind. Die Schwestern haben keine großzügigen "Gönner". Mit anderen Worten: es stehen hier keine russischen Oligarchen Schlange, um das Kloster zu unterstützen. Am Wiederaufbau des Klosters waren und sind vielmehr zahlreiche freiwillige Helfer aus allen orthodoxen Gemeinden beteiligt, z.B. auch aus serbischen oder griechischen Gemeinden, übrigens auch viele Deutsche, die orthodox geworden sind. Es versteht sich, dass ein Kloster für Orthodoxe, aber auch für Nichtorthodoxe, ein geistliches Zentrum ist, von dem alle profitieren, wenn sie das wollen. Sie stellen entweder ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verügung oder sie spenden. Dass die Spenden nicht exorbitant hoch sein können ist schon der Tatsache zuzuschreiben, dass die meisten von ihnen irgendwann als Flüchtlinge hierher kamen und alles verloren hatten. Wir hoffen, dass wir als orthodoxe Christen dazu beitragen können, das Christentum hier in Deutschland wieder zu stärken, denn nichts passiert zufällig in dieser von Gott geschaffenen Welt.

KLOSTER DER HEILIGEN GROßFÜRSTIN ELISABETH

Als Gründungsdatum unseres Klosters gilt offiziell der 1. Oktober 2005, obwohl bereits zu Beginn der Renovierungsarbeiten im August ein Moleben abgehalten wurde.

Daraufhin hat alles begonnen …

Das Gebäude des Klosters ist uns von katholischen Nonnen in Pacht überlassen und seither dauern Arbeiten an, die der Verschönerung und Ausgestaltung im orthodoxen Stil dienen. Die Zahl der Bewohner ist kontinuierlich bis auf derzeit elf Schwestern angewachsen. Täglich wird im Kloster der vollständige Zyklus der Gottesdienste vollzogen. Die Göttliche Liturgie zelebriert Priestermönch Avraamij (Dirks) dreimal wöchentlich, einschließlich Sonntags (siehe «Gottesdienstplan»).

Das hauptsächliche Augenmerk im Kloster gilt dem Gebet und dem Gottesdienst. Alle Schwestern besuchen unabhängig von ihrem Dienst, den sie im Kloster ausführen, alle Gottesdienste. Diese Bereitschaft wird auch von den Pilgern erwartet, die das Kloster besuchen wollen.tl_files/main-page/vladyka.jpg

Der Geistliche Vater des Kloster ist S. E., der Hochw. Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland sowie Großbritannien. Trotz seiner umfangreichen Arbeiten besucht er regelmäßig das Kloster, um den Schwestern die Beichte abzunehmen und die Liturgie zu zelebrieren.

Unter der Bezeichnung «Verweilen in Nachlässigkeit» wird im Mönchstum die Vernachlässigung des ununterbrochenen Jesus-Gebetes verstanden.
Die physische Mühe und die Mühe des Gebetes – beide Arten der Mühe sind unzertrennlich wie die Schwestern Martha und Maria im Evangelium. Die Schwestern versuchen, den Anweisungen ihres Abba zu folgen und bei der Ausübung eines jeden Klosterdienstes ihre Mühe mit dem Gebet zu verbinden.

tl_files/main-page/sestrichestvo.JPGEinige Gemeinden der Diözese unterstützen die Existenz der Schwesternschaft, indem sie Prosphoren und Kirchengewänder aus den Klosterwerkstätten bestellen und per Post zugesandt bekommen. Im Kloster gibt es auch einen kleinen Laden, in dem Literatur und kirchliche Gegenstände erworben werden können. Am Lazarussamstag wird traditionell ein Ostermarkt veranstaltet, auf dem Kuliči (Osterkuchen), gefärbte Eier und andere kleine Geschenke zu Ostern verkauft werden. Die Schwestern bebauen auch ein kleines Stück Land und ernähren sich auf diese Weise von den Früchten ihrer Arbeit. Außerdem hat jede Schwester ihr «eigenes» Stückchen Garten, das sie selbst pflegt, wo sie Blumen eigener Wahl anpflanzen kann und dabei die Weisheit Gottes in der Schönheit Seiner Schöpfung preist. Auf diese Weise wird das Gotteshaus, indem sie selbst geistlich wächst, geschmückt.

Das Gründungsjahr des orthodoxen Sommerlagers «Martha und Maria» für Mädchen fällt zusammen mit dem Geburtsjahr des Klosters. Alljährlich versammeln sich aus ganz Deutschland und anderen Ländern in den Mauern des Klosters mehr als 45 junge Teilnehmerinnen am Lager.

Die Schwestern beherbergen zeitweilig russische Bürger, die zur medizinischen Behandlung nach München kommen. Somit erhalten unsere Landsleute in der Fremde einen Platz der Geborgenheit, wo sie Trost und geistliche Stärkung in ihrem Leid finden können. Von unschätzbarem Wert ist die Möglichkeit, während ihrer Behandlungszeit die Beichte ablegen und die Heiligen Gaben empfangen zu können.

Durch einen Erlass der Bischofssynode vom 1./14. Mai 2009 wurde die Nonne Maria (Sidiropulu) zur Vorsteherin des Klosters ernannt.tl_files/main-page/krestnyj_chod.jpg